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Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung in Deutschland, ca. 10% der Bevölkerung sind betroffen. Dennoch trifft den Einzelnen die Diagnose „Diabetes“ beim Arztbesuch meist unvorbereitet. Viele Fragen tauchen auf:

  • Muss ich ab sofort Insulin spritzen?
  • Darf ich ab heute nur noch Diätprodukte essen?
  • Sind Süßigkeiten streng verboten?

An einem Diabetes zu erkranken verlangt zweifelsohne eine Umstellung der bisherigen Lebensgewohnheiten. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Denn wenn Sie zum „Manager“ Ihrer Erkrankung werden, können Sie mit einigen einfachen Veränderungen Ihres Lebenswandels die Schwere und den Ausbruch des Diabetes wesentlich mit beeinflussen!   

Diabetes mellitus Typ 1 

Der (seltenere) Typ 1-Diabetiker erkrankt meist in jungen Lebensjahren. Bei diesen Menschen hat die Bauchspeicheldrüse ihre Funktion Insulin zu produzieren, komplett verloren. Das lebenswichtige Hormon Insulin muss lebenslang mehrmals täglich zugeführt werden. 

Schwangerschaftsdiabetes 

Der Schwangerschaftsdiabetes (auch Gestationsdiabetes genannt) ist eine eigenständige Diabetes-Form, die – wie der Name schon sagt – während der Schwangerschaft zum ersten Mal auftritt. Jede Schwangere muss als Vorsorgeuntersuchung einen Glucose-Belastungstest bei ihrem Gynäkologen durchführen um zu untersuchen, ob der Zuckerstoffwechsel problemlos funktioniert oder ob sich ein Gestationsdiabetes entwickelt. Ein Gestationsdiabetes muss unter Umständen bis zur Geburt des Kindes mit Insulin behandelt werden, denn er kann die Gesundheit des ungeborenen Kindes beeinflussen. In den allermeisten Fällen verschwindet der Diabetes mit der Entbindung, es besteht aber ein erhöhtes Risiko, dass die Mutter zu einem späteren Zeitpunkt an einem Typ 2-Diabetes erkrankt.  

Ob eine Frau einen Diabetes während der Schwangerschaft entwickelt, ist genetisch bedingt. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung helfen aber auch in dieser besonderen Lebenssituation, einer Erkrankung vorzubeugen. 

Diabetes mellitus Typ 2 

Die meisten Diabetiker erkranken jedoch am Typ 2. Hier werden die Zellen unsensibel gegen Insulin. Der Körper versucht, diese Resistenz zu kompensieren und schüttet immer mehr Insulin aus – bis die Bauchspeicheldrüse irgendwann dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen ist und ihre Arbeit einstellt. Der Verlauf dieser Erkrankung ist deshalb viel langsamer, er geht über Jahre. Und die gute Nachricht ist: Sie können durch eine entsprechende Ernährung und die Reduktion des Körpergewichtes die Erkrankung ausbremsen. Denn Übergewicht ist eine der Hauptursachen eines Typ 2-Diabetes.  

Diagnose des Diabetes mellitus 

Gemessen wird beim Arzt der Blutzucker und der HbA1c-Wert. Ein Nüchtern-Blutzucker >120 mg/dl gilt als auffällig, beim HbA1c ist der Grenzwert, ab dem der Arzt von einem Diabetes spricht, größer oder gleich 6,5%. Der Blutzucker gibt eine Momentaufnahme, der HbA1c-Wert zeigt den durchschnittlichen Langzeitblutzucker an.  

Was Sie selbst tun können

Kommen Sie in Bewegung! 
Spazieren gehen, Fahrrad fahren, joggen... Jede Art der Bewegung ist gesund! Am besten an der frischen Luft. Jeden Tag mindestens 30 min sollten es sein. 

Nehmen Sie ab!
Ihr Arzt kann Ihnen bei Bedarf eine Ernährungsberatung empfehlen. Ernährungsberater unterstützen Sie gerade bei dem Wunsch nach einer Umstellung Ihrer Ernährung. Und natürlich finden Sie auch bei uns in der Apotheke Beratung.  

Womit wir Sie unterstützen: 

  • Inspirirende Kochbücher (LOGI, Low Carb, Intervallfasten)  
  • Bitterstoff-Präparate die Heißhungerattacken und Lust auf Süßes verringern
  • Leberschutzpräparate mit Artischocke
  • Homöopathische Unterstützung der Organe 
  • Diabetes-Ratgeber als monatliche Ausgabe in unserer Apotheke. Außerdem finden Sie viele Informationen zum Thema "Diabetes im Alltag" auf dem Online-Portal: Diabetes Ratgeber

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